Théodore Gouvy Kammermusik

Der Komponist: Der saarländisch-lothringische Komponist Théodore Gouvy vereinte französische Eleganz mit deutscher Tiefgründigkeit. Als zweisprachiges Bindeglied zwischen beiden Kulturen nahm er mit seinen modernen Besetzungen für Septett, Oktette und Nonette Entwicklungen des frühen 20. Jahrhunderts vorweg. Seine kulturelle Zwischenstellung führte jedoch dazu, dass er im 20. Jahrhundert unverdient in Vergessenheit geriet.
Das Projekt: Das Album ist Teil einer 2017 gestarteten Reihe des Ensembles arabesques, die Komponisten mit einer besonderen Vorliebe für Blasinstrumente gewidmet ist. Nach erfolgreichen Veröffentlichungen zu Gustav Holst (2017), Francis Poulenc (2019) und Jacques Ibert (2021) rückt diese Einspielung nun Gouvys innovatives kammermusikalisches Werk in den Fokus.

Ibert, Hartmann, Dvorák Kammermusik

Der finale Auslöser aber, Jacques Ibert ein Album zu widmen, kam durch die Begegnung mit Véronique Ibert Péréal, der Enkelin des Komponisten. Hörte sie doch bei einem Konzert im Goethe-Institut in Paris zum ersten Mal live die Deux mouvements ihres Großvaters. Ein besonderes Erlebnis für Madame Ibert Péréal! Sie bedankte sich im Anschluss an das Konzert rührend beim Ensemble arabesques, es folgte ein wunderbarer Abend mit intensiven Gesprächen und eben der Tatsache, der Ibert-CD-Idee Taten folgen zu lassen.

Jacques Ibert Kammermusik

Der finale Auslöser aber, Jacques Ibert ein Album zu widmen, kam durch die Begegnung mit Véronique Ibert Péréal, der Enkelin des Komponisten. Hörte sie doch bei einem Konzert im Goethe-Institut in Paris zum ersten Mal live die Deux mouvements ihres Großvaters. Ein besonderes Erlebnis für Madame Ibert Péréal! Sie bedankte sich im Anschluss an das Konzert rührend beim Ensemble arabesques, es folgte ein wunderbarer Abend mit intensiven Gesprächen und eben der Tatsache, der Ibert-CD-Idee Taten folgen zu lassen.

Francis Poulenc Kammermusik

Die Holzbläser im Kammermusikwerk von Francis Poulenc
Schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts pflegten französische Komponisten und Orchester die Holzbläser in den Vordergrund zu stellen, was deren Stil und den besonderen französischen Klang ausmachen sollte.
Poulenc wurde einer der wichtigsten Vertreter dieser Tradition. Mit seinen drei Sonaten für Flöte, Klarinette und Fagott setzte Poulenc Maßstäbe, die bis heute nachwirken; sein Sextett ist ein Meilenstein der Musikgeschichte.

Gustav Holst Kammermusik

Der englische Komponist Gustav Holst ist vielen Musikliebhabern allein durch ein einziges sinfonisches Werk bekannt: The Planets. Dieses 1920 erstmals vollständig aufgeführte Werk, das sicherlich seinen größten Erfolg zu Lebzeiten darstellte, spiegelt aber nur einen kleinen Teil des Komponisten Holst und seiner Gedankenwelt wider.
Dass Holsts Oeuvre weit größere Aufmerksamkeit verdient, beweisen seine von traumhafter Anmut geprägten und noch der Spätromantik verhafteten Kammermusikwerke.